Collection 1/AKAF - Köster, Adolf

Blok identyfikacyjny

Sygnatura/kod

DE 2281 1/AKAF

Tytuł

Köster, Adolf

Data(y)

  • 1901 - 1930 (Utworzenie)

Poziom opisu

Collection

Rozmiar i nośnik

2,05 lfm

Blok kontekstu

Nazwa twórcy

Adolf Köster

Biografia

Dzieje zespołu

Biographische Notiz:
Am 8. März 1883 wurde Adolf Köster als erstes der vier Kinder von Hermann Köster, zu dieser Zeit Sergeant im 2. Hannoverschen Ulanenregiment, und seiner Frau Auguste, geb. Ahrend, in Verden/Aller geboren. Kurz nach der Geburt des Sohnes wurde Hermann Köster in den Zolldienst übernommen und zog mit seiner Familie nach Hamburg, wo er im Freihafen Dienst tat.
Adolf Köster besuchte in Wandsbek die Schule und schloß 1902 das Matthias-Claudius-Gymnasium mit dem Abitur ab. Im Anschluß nahm er das Studium der Theologie und Philosophie auf. Er studierte in Heidelberg, Halle, Zürich und Marburg. 1905 nach Ablegung seiner ersten theologischen Prüfung und 1906 arbeitete er zur weiteren Finanzierung seiner Ausbildung als Hauslehrer bei der Familie Mahr in Wandsbek. Hier lernte Köster seine spätere Frau Käthe Mahr kennen, die er 1910 heiraten sollte. In diese Zeit fielen auch die ersten schriftstellerischen und agitatorischen Aktivitäten Kösters für die SPD.
Nach seiner Promotion 1907 an der Philosophischen Fakultät Erlangen erschienen erste literarische Arbeiten von ihm in der Zeitschrift "März" und 1909 schließlich eine Sammlung von elf Erzählungen. 1911 bewarb sich Köster an der Technischen Hochschule München, habilitierte sich 1912 und war dort bis zum Sommersemester 1913 als Privatdozent tätig. Im selben Jahr beschloß er seine akademische Laufbahn aufzugeben; er wurde Redakteur bei der sozialdemokratischen "Schwäbischen Tagwacht".
Bei Ausbruch des I. Weltkrieges wegen eines Herzfehlers nicht zum Kriegsdienst eingezogen, ließ sich Köster als Kriegsberichterstatter verpflichten. Bis Kriegsende berichtete er so in Hunderten von Artikeln nicht nur für die sozialdemokratische, sondern auch zunehmend für die bürgerliche Presse von nahezu allen Kriegsschauplätzen (im Nachlaß Mappe 9-15). Dazu kamen später noch Propagandavorträge im Auftrag des Kriegspresseamtes.
Im November 1918 wurde Adolf Köster als "Hilfsarbeiter" in die Reichskanzlei berufen. Er war u.a. damit beauftragt, die Herausgabe einer Dokumentation zur Vorgeschichte des Waffenstillstandes vorzubereiten. Er begann mit der Sammlung von Urkunden, verfaßte eine Vorbemerkung (im Nachlaß Mappe 16-17), konnte aber diese Arbeit nicht zu Ende bringen, da er im April 1919 zum Preußischen Staatskommissar für die Provinz Schleswig-Holstein berufen wurde. Seine Aufgabe war, "für die Wahrung des Preußisch-deutschen Besitzstandes - besonders im Hinblick auf eine Abstimmung in Nordschleswig - mit aller Kraft an Ort und Stelle zu wirken, der bedrohten deutschen Bevölkerung mit Rat und Tat in gemeinsamer Arbeit mit ihren Ausschüssen beizustehen, die dänische Werbetätigkeit abzuwehren, das gesamte Deutschtum der Provinz zusammenzufassen und sein Zusammengehörigkeitsgefühl zu Preußen-Deutschland zu stärken" (Schreiben der Preußischen Staatsregierung an AK, 27.4.1919, im Nachlaß Mappe 29). Und in der Tat war es dem Einsatz Kösters zu verdanken, daß die sich im Laufe des Jahres 1919 auf Mittelschleswig ausdehnenden dänischen Gebietsansprüche zurückgewiesen werden konnten. Nach der Abstimmung (am 10.2.1920 in der 1. Zone, am 14.3.1920 in Flensburg) fiel die 1. Zone mit ihrer dänischen Minderheit (aber auch die mehrheitlich deutschen Städte Tondern und Apenrade) an Dänemark, die 2. Abstimmungszone mit Flensburg verblieb bei Deutschland (im Nachlaß Mappe 34-37). In einem Nachruf der "Frankfurter Zeitung" vom 19.2.1930 hieß es dazu: "Daß Flensburg inmitten der Wirren des Kapp-Putsches deutsch blieb ..., das konnte sich Köster zum guten Teil als sein Verdienst anrechnen." (Im Nachlaß Mappe 4).
Von April - Juni 1920 war Köster Reichsaußenminister im Kabinett Hermann Müller. In den 2 1/2 Monaten seiner Tätigkeit galt sein Augenmerk vor allem der Volksabstimmung in Eupen-Malmedy, dem Verhalten der Besatzungstruppen in den besetzten deutschen Gebieten, den Rechten der deutschstämmigen Bevölkerung Polens und dem Ausbau des Seeverkehrs nach Ostpreußen.
Vom Juni 1920 - Oktober 1921 konzentrierte sich Köster wieder auf seine schriftstellerische Arbeit. Die Bücher "Kampf um Schleswig", "Wilhelm als Diplomat" und "Konnten wir im Herbst 1918 weiterkämpfen?" erschienen. Daneben wurde er im März 1921 in den Reichstag gewählt und vertrat bis zum Mai 1924 den schleswig-holsteinischen Wahlkreis 14. Im Oktober 1921 wurde Köster als Reichsinnenminister in das Kabinett Wirth berufen. In seiner Amtszeit (bis November 1922) war er, nach der Ermordung Walther Rathenaus (24.6.1922), maßgeblich an der Formulierung und Verabschiedung des Gesetzes zum Schutz der Republik beteiligt. Seine Tätigkeit als Deutscher Gesandter in Riga (Januar 1923 - Januar 1928) war in erster Linie von der Förderung der Annäherung von Deutschen und Letten bestimmt. So kann auch der Abschluß des deutsch-lettischen Handelsvertrages (November 1928) als Kösters Verdienst gelten. Als eine seiner weiteren Hauptaufgaben sah er, neben der Betreuung der deutschbaltischen Minderheit, die Unterstützung der deutschbaltischen demokratisch geprägten Kulturarbeit, was zu zahlreichen Auseinandersetzungen mit dem konservativen Reichsdeutschen Verein in Riga führte.
Im März 1928 wurde Köster mit der Übernahme des Gesandtenpostens in Belgrad betraut. In den knapp zwei Jahren bis zu seinem Tod galt seine Arbeit auch hier dem Ausgleich zwischen Jugoslawien und Deutschland und der Verstärkung der Handelsbeziehungen.
Adolf Köster starb am 18. Februar 1930 in Belgrad an den Folgen einer Blinddarmentzündung.

Bezpośrednie źródło pozyskania, przejęcia lub przekazania

Der Nachlaß Adolf Köster wurde dem Archiv der sozialen Demokratie im Januar 1977 von Marie-Elisabeth Köster, der Witwe des ältesten Köster-Sohnes Kajus, übergeben. Die Archivalien befanden sich zum Teil in Mappen eingelegt, zum Teil lose, ungeordnet in mehreren Kästen. Nach Ordnung und Verzeichnung gliedert sich der Bestand in die Gruppen Persönliche Unterlagen, Korrespondenz, Sachakten und Sammlungen (2,2 lfm, 58 Nummern).
Die Persönlichen Unterlagen sind unterteilt in Ausweise bzw. Urkunden (1903 - 1929), Veröffentlichungen zur Person des Nachlassers (1901 - 1950), Kondolenzen zu seinem Tod (1930) und Dokumente seine Frau Käthe betreffend (1926 - 1977). Die Masse der Persönlichen Unterlagen bilden die Publikationen Adolf Kösters (1901 - 1929); sie wurden vom Bearbeiter durch Kopien im Nachlaß nicht vorhandener Veröffentlichungen ergänzt. Die Korrespondenz (1909 - 1930) dokumentiert neben Persönlichem vor allem die politisch-berufliche Tätigkeit Kösters seit 1919.
Die Sachakten bestehen aus Unterlagen über Kösters Tätigkeit als Staatskommissar in Schleswig-Holstein (1918 - 1920) und einigen wenigen Archivalien zu seiner Amtszeit als Reichsinnenminister und als Gesandter in Riga bzw. Belgrad.
Die Sammlungen umfassen Materialien zum I. Weltkrieg (1913 - 1918), zu den Baltischen Ländern (1918 - 1919), Drucksachen des Deutschen Reichstags (1920 - 1921), das Reichsgesetzblatt (1919 - 1922), Periodika (1910 - 1930), Broschüren (1915 - 1922), Publikationen Dritter, Zeitungsausschnitte (1915 - 1929) und Einzelstücke (1913 - 1920).
Dem Nachlaß wurde als Anhang eine Urkunde betr. Hans Köster angefügt.

Blok treści i struktury

Zakres i zawartość

Persönliche Unterlagen


  • Ausweise, Urkunden
  • Veröffentlichungen zur Person
  • Tod Adolph Kösters
  • Käthe Köster
  • Publikationen

Allgemeine Korrespondenz

Sachakten


  • Tätigkeit als Staatskommissar für Schleswig-Holstein
  • Tätigkeit als Reichsminister des Innern
  • Tätigkeit als Gesandter in Riga
  • Tätigkeit als Gesandter in Belgrad

Sammlungen


  • I. Weltkrieg
  • Baltische Länder
  • Deutscher Reichstag
  • Reichsgesetzblatt
  • Periodika
  • Broschüren
  • Publikationen Dritter
  • Zeitungsausschnitte
  • Zeitungsausschnitte

Anhang: argentinische Urkunde betr. Ordensverleihung an Hans Köster, 1962.

Planowanie dopływów i brakowania

Dopływy

Sposób uporządkowania

Blok warunków dostępu i użytkowania

Warunki dostępu

Warunki reprodukcji

Język materiału

  • niemiecki

Skrót materiału

  • łacińskie

Language and script notes

Charakterystyka fizyczna i wymagania techniczne

Archiwalne pomoce informacyjne

Blok materiałów uzupełniających

Istnienie i miejsce przechowywania oryginałów

Istnienie i miejsce przechowywania kopii

Powiązane jednostki opisu

Related descriptions

Blok uwag

Alternative identifier(s)

Hasła indeksowe

Hasło indeksu rzeczowego

Indeks geograficzny

Indeks nazw

Blok kontroli opisu

Identyfikator opisu

Identyfikator instytucji

Stosowane reguły i/lub zwyczaje

Status opracowania

Poziom szczegółowości

Daty utworzenia, aktualizacji, usunięcia

Język(i)

Skrót(y)/skrypty

Źródła

Blok nabytków

Related subjects

Related people and organizations

Related places